Fairway 2025

21 Deshalb lautet die Devise beim Chippen: Lassen Sie den Ball so früh wie möglich auf dem Grün oder dem Vorgrün landen und den Rest des Weges rollen. Die jeweilige Ausgangssituation bestimmt die Schlägerwahl, denn je nach Entfernung zum Grün und gewünschter Rollstrecke sind unterschiedliche Schläger zu verwenden. Technik I: Der optimale Stand Und vergessen Sie nicht, dass der Putter (auch bekannt als Texaswedge) außerhalb des Grüns oft die sicherste Variante ist! Für einen Schlag nahe am Grün, wo der Ball einen kurzen Ballflug und eine kurze Rollstrecke haben soll, verwendet man einen Schläger mit einem starken Loft, also beispielsweise eine Sandwedge. Für einen Schlag mit derselben Flugstrecke, der danach aber etwas weiter rollen soll, ist die Pitchingwedge die richtige Alternative. Für noch weiteres Rollen nimmt man das Eisen 9 und für einen kurzen Flug mit sehr langer Rollstrecke das Eisen 7. Um eine extrem lange Rollstrecke auf großen Greens zu erzielen, kann man sogar einen Hybridschläger benutzen. Egal, welchen Schläger Sie einsetzen – Stand und Schwung bleiben immer dieselben. Betrachten wir zunächst den richtigen Stand. Bei einem Standardchip in der Nähe des Grüns halten Sie die Füße dicht beieinander – mehr als 20 cm Abstand sollten nicht dazwischen liegen. Stellen Sie sich mit relativ aufrechter Körperhaltung dicht zum Ball, Ihre Hüften und Schultern sollten parallel zur geplanten Fluglinie stehen. Die Position des Balles ist besonders wichtig. Er sollte (bei rechtshändigen Spielern) vom rechten Fuß aus gesehen im hinteren Teil des Stands liegen. Die Hände gehören weiter nach vorne und sollten gegenüber dem linken Oberschenkel platziert sein. Auch das Körpergewicht sollte stärker auf der linken Seite liegen, nämlich zu ca. 60 bis 70%.

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